Klarinette

Das Wort Klarinette leitet sich vom italienischen Wort clarino ab, das Trompete bedeutet, mit dem Suffix -et, das klein bedeutet. Daher auch der Name Klarinette oder kleine Trompete. Im Jazz wird sie auch Lakritzstange genannt. Eine Person, die sie spielt, ist ein Klarinettist.

Die Klarinette ist normalerweise aus Holz und wird vertikal gespielt. Sie hat eine weite Bohrung mit einem einzigen Rohrblatt, das, wenn es aktiviert wird, gegen ein abnehmbares Mundstück schwingt. Traditionell wird Granadilla-Holz aus Südamerika, Afrika oder Asien verwendet. Heutzutage ist sie vor allem als B-Klarinette mit einer Länge von etwa sechzig Zentimetern verbreitet.

 

Abstammung

Die Wurzeln der Klarinette lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, wo in Europa und im Nahen Osten Einblattinstrumente oder Hornpfeifen verwendet wurden. Die heutige Klarinette ist aus dem Chalumeau hervorgegangen, einem Instrument, das der Blockflöte ähnelt, aber ein einziges Rohrblatt hat.

Da ihr eine Registerklappe fehlte, wurde sie um 1800 so verändert, dass eine der Klappen zu einer Registerklappe wurde. Dies war die Geburtsstunde der Klarinette. Sie war vor allem als clarinetto bekannt. Manche sagen, der Erfinder sei Jacob Denner gewesen, andere wiederum behaupten, es sei sein Vater, Johann Christoph Denner, gewesen.

 

Was braucht man für eine Klarinette?

Wie bei anderen Instrumenten ist auch bei der Klarinette eine gute Ausstattung sehr wichtig. Die wichtigste Ausrüstung der Klarinette ist das Mundstück. In dieses wird natürlich die Luft geblasen, um Musik zu erzeugen. Außerdem enthält es das Rohrblatt und steuert es. Auch wenn sie aus den gleichen Rohstoffen und nach der gleichen Methode hergestellt werden, ist kein Mundstück wie das andere, so dass die Wahl des Mundstücks sehr wichtig ist.

Zweitens der Zustand der Klarinette und drittens das Rohrblatt. Wie wir alle wissen, spielt ein Musikinstrument, das sich nicht im richtigen Zustand befindet, nicht richtig oder gar nicht. Das Rohrblatt ist ebenfalls sehr wichtig, denn es ist der Teil, der schwingt und die Tonerzeugung bewirkt. Die Klarinette selbst kommt an vierter Stelle.

 

Bauweise von Klarinetten

Die Klarinette ist ein geschlossener zylindrischer Luftkanal, der an einem Ende eine Öffnung in Form einer Glocke hat. Sie hat ein Mundstück mit einem einzelnen Rohrblatt, das aus Rohr gefertigt ist. Das Rohrblatt sollte mindestens drei Millimeter dick und bei den Klarinetten in den Vereinigten Staaten etwa neunundsechzig Millimeter lang sein.

Der Klarinettenkorpus ist normalerweise aus Holz gefertigt. Die B-Klarinette hat einen Tonumfang von drei Oktaven und ist etwa sechzig Zentimeter lang, während Bassklarinetten vierundneunzig Zentimeter lang sind.

 

Häufige Musikgenres mit Klarinetten

Die Klarinette ist ein wesentlicher Bestandteil der üblichen Orchesterbesetzung in der klassischen Musik. Um die Klarinette zur Geltung zu bringen, wurden viele Kammermusikwerke und Klarinettenkonzerte geschaffen, wie z. B. die von Mozart. Eine der gängigsten Praktiken ist die Verwendung verschiedener Arten von Klarinetten, um eine bunte Vielfalt zu erreichen, aber sie wird auch häufig in Solos für klassische Musik verwendet.

Im frühen Jazz war die Klarinette ein unverzichtbares Instrument, und sie blieb auch in der Zeit der Bigband berühmt. Sie wurde von Swing-Klarinettisten wie Artie Shaw und auch von Jazzmusikern wie Alcide Nunez und Louis Nelson Delisle verwendet. Doch als die Popularität der Bigbands nachließ, verlor die Klarinette ihre zentrale Stellung im Jazz.

Sie wurde auch in der Pop- und Rockmusik verwendet. Ihre Vielseitigkeit in der Klangerzeugung gab ihr eine Chance in vielen Genres. Sie konnte leiser oder lauter klingen, was es ihr ermöglichte, unterschiedliche Beats und Melodien zu erzeugen. Ein Beispiel aus der Pop- und Rockmusik wäre das Klarinettentrio in When I’m Sixty-Four von den Beatles.