Akustische Gitarre

Die akustische Gitarre hat einen hohlen Korpus und verwendet nur akustische Techniken zur Klangerzeugung, d. h. sie hat keine elektrische Verstärkung. Ihr Name ist eine Umschreibung der elektrischen Gitarre, um sie voneinander zu unterscheiden. Die Saiten können aus Stahl oder Nylon bestehen, während die Decke aus Zedern- oder Fichtenholz gefertigt ist. In der Decke befindet sich ein kreisrundes Loch mit einem Durchmesser von 3,25 bis 3,5 Zoll, das den erzeugten Klang verstärkt und verstärkt.

 

Klangerzeugung

Im Allgemeinen erzeugen Gitarren den Klang durch die Vibration der Saiten. Die Erhöhung der Lautstärke erfolgt durch den Resonanzkörper, der aus einem Resonanzraum und einem Resonanzboden besteht. Die Vibration der Saiten bringt auch den Resonanzboden zum Schwingen. Er hat eine viel größere Fläche als die Saiten, was bedeutet, dass er auch einen lauteren Klang erzeugt.

Durch die Schwingungen des Resonanzbodens entstehen Schallwellen, die von der Rück- und der Vorderwand ausgehen. Der Resonanzkörper dient als Resonanzraum und reflektiert die erzeugten Schallwellen. Die Lautstärke des Klangs nimmt im Vergleich zu der von den Saiten erzeugten Primärlautstärke stark zu. Ein Teil des Schalls wird dann aus dem Loch herausgeschleudert.

 

Eigenschaften der akustischen Gitarre

Die Akustikgitarre hat acht grundlegende Eigenschaften: Lautstärke, Ausgewogenheit, Dynamik, Durchsetzungsvermögen, Klang, Präsenz, Sustain und Trennung.

Einige Gitarren haben eine höhere Lautstärke als andere, aber das bedeutet nicht, dass diese Gitarren einen besseren Klang erzeugen. Es gibt noch viele andere Qualitäten zu berücksichtigen. Wenn man eine Gitarre als ausgewogen bezeichnet, bedeutet das, dass alle Töne gleich stark sind. Die Gitarre sollte nicht zu viel Mitteltonbereich haben.

Der Dynamikbereich ist die Fähigkeit der Gitarre, leicht von sehr laut zu sehr leise zu wechseln. Die Durchsetzungskraft ist die Fähigkeit der Gitarre, auch in Begleitung anderer Instrumente hörbar zu sein. Das bedeutet nicht, dass eine Gitarre immer laut sein muss, sondern dass sie auch trockene Bereiche ausfüllen kann.

Die Klangvariationen hängen vom Material und der Bauweise der akustischen Gitarre ab. Selbst wenn zwei Gitarren vom gleichen Hersteller und vom gleichen Modell sind, haben sie nicht genau den gleichen Klang. Die Präsenz bezieht sich auf die Qualität und den ausgeprägten Klang, der sowohl bei leisem als auch bei lautem Gitarrenspiel entsteht.

Das Sustain gibt an, wie lange ein Ton nach dem Anschlagen der Saite noch gut klingt, während die Trennung die einzelnen Töne deutlich hörbar macht.

 

Verschiedene Spielweisen

Einige Gitarrenstile neben dem normalen Gitarrenspiel sind Bluegrass, Blues, Jazz, Big Band, Lap Style, Flamenco und klassisches Spiel. Zu einem Gitarrenstil gehört auch ein passender Gitarrentyp. Kleinere Gitarren aus Mahagoni eignen sich sehr gut für Blues, während Nylonsaitengitarren aus Palisander für das klassische Spiel geeignet sind.

Für das Flamenco-Spiel eignen sich am besten Nylonsaiten-Gitarren aus spanischer Zypresse, die dünner sind als klassische Gitarren.

 

Pflege von Akustikgitarren

Die Akustikgitarre lässt sich am besten mit einem Koffer vor Verschmutzung schützen, aber Sie können auch eine Hülle verwenden. Wählen Sie einen Gitarrenüberzug, der sich leicht ab- und anziehen lässt und aus Stoff besteht.

Um Schweißflecken auf deiner Gitarre zu vermeiden, kannst du beim Spielen ein Schweißband tragen. Legen Sie es unterhalb des Ellenbogens oder an der Stelle Ihres Arms an, die auf der Seite der Gitarre aufliegt. Verwenden Sie eine Bürste, um leichte Kratzer auf dem Schlagbrett zu beseitigen. Wenn der Kratzer tiefer ist, verwenden Sie Wasserschleifpapier und Mikroschleifpapier und polieren Sie das Schlagbrett anschließend ab.

Verwenden Sie jede Woche ein kleines Stück dünner Pappe, das Sie in der Mitte falten, um die Saiten und Bünde zu reinigen. Hängen Sie die gefaltete Pappe unter eine Saite und schieben Sie sie auf und ab, um Schmutz und Öl zu entfernen, die sich angesammelt haben.