Musikunterricht fördert
Gehirnentwicklung

London - Musikstunden fördern die Gehirnentwicklung.
Erstmals haben Forscher nachgewiesen, dass eine musikalische Bildung unter anderem auch das Gedächtnis von
Kindern verbessert. In der Studie verglichen die Psychologen der kanadischen McMaster-Universität zwölf Kinder im
Alter von vier bis sechs Jahren, von denen eine Hälfte klassischen Musikunterricht erhielt.
Erwartungsgemäß waren nach einem Jahr die musikalischen Fähigkeiten, etwa im Unterscheiden
von Harmonien, Melodien und Rhythmen, der speziell unterrichteten Kinder besser ausgeprägt.
Aber zusätzlich schnitten diese Kinder auch in Gedächtnistests besser ab als die Gleichaltrigen aus der
anderen Gruppe, wie die Zeitschrift «Brain» berichtet.
Dieses bessere Gedächtnis wirke sich etwa auf das Lese- und Rechtschreibvermögen, das Vokabular oder die
mathematischen Fähigkeiten aus. Musik sollte nach Ansicht der Forscher daher fester Bestandteil im Kindergarten und
in der Grundschule sein.
(Quelle: «Brain», Online-Vorabveröffentlichung)
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